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Opferdatenbank © Land Burgenland

Die Opferdaten – das virtuelles Denkmal aller Opfer des Nationalsozialismus

Im Zuge des Projektes wird versucht, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors der Jahre 1938 bis 1945 namentlich zu erfassen. In die Datenbank wurden alle jene aufgenommen, die infolge von Zwangsmaßnahmen der SS, Polizei oder Wehrmacht verstorben sind, die von NS-Gerichten zum Tode verurteilt, die auf Grund der „Rasse“, religiöser oder sexueller Orientierung ermordet wurden, dem nationalsozialistischen Euthanasieprogramm zum Opfer fielen oder durch Zwangsarbeit zu Tode kamen.
Das Projekt Opferdatenbank soll eine ungefähre Übersicht über die Gesamtzahl der Opfer der politischen, rassischen und religiösen Verfolgung im Burgenland ermöglichen. Das Projekt stellt aber auch einen notwendigen Akt des Gedenkens dar, der die Opfer vor dem Versinken in die Anonymität bewahren soll und dient als virtuelles Denkmal aller Opfer des Nationalsozialismus des Landes Burgenland.