Burgenländischer Museumstag 2010
zum Thema:
„Immaterielles Kulturelles Erbe in Österreich“
13. März 2010, Oberschützen
Aus einer Initiative von Kulturlandesrat Helmut Bieler im Jahr 2003 wurde inzwischen eine Institution – der Burgenländische Museumstag findet nunmehr zum 7. Mal statt. Veranstaltungsort ist heuer das Haus der Volkskultur in Oberschützen. Der Tagungsort ist Stammhaus des Hianzenvereins und beherbergt auch das Burgenländische Volksliedwerk. Darüber hinaus befinden sich in diesem Ensemble das Heimathaus Oberschützen mit der volkskundlichen Sammlung Simon sowie der Gottlieb August – Wimmer Dokumentation.
Mit der Erhaltung des traditionellen Liedgutes und der Hianzischen Dialektkultur sind beide hier beheimateten Institutionen seit Jahrzehnten um die Pflege des immateriellen Kulturerbes bemüht.
Dieser Begriff des „immateriellen kulturellen Erbes“ basiert auf kulturpolitischen Impulsen der UNESCO und nimmt seit 2004 auch in der österreichweiten Museumsdiskussion breiten Raum ein. Die Tagung wird sich insbesondere mit der Frage wie immaterielles Kulturerbe in Museen und Ausstellungen neben der materiellen Kultur Vermittlung finden kann beschäftigen.
