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 © Landesmuseum Burgenland

KULTUR PUR
Kulturpolitik und kulturelles Leben im Burgenland
1921 bis heute

Ausstellungsdauer: 24.09. - 19.12.2010

Das Burgenland ist ein uraltes Kulturland, aber ein sehr junges politisches Gefüge. Als eigenständiges, österreichisches Bundesland besteht es erst seit 1921.
Die Gebiete, aus denen es zusammengesetzt ist, waren viele Jahrhunderte lang von der ungarischen Geschichte bestimmt. Das Burgenland war immer ein Grenzland, das Einflüsse von Ost und West, Nord und Süd in sich aufnahm, um daraus eine eigenständige kulturelle Identität zu formen. Eine Landesidentität musste aber erst mühsam entwickelt werden.
Diese Entwicklung eines kulturellen Profils und des kulturellen Lebens im Burgenland steht im Mittelpunkt der Betrachtungen der Ausstellung „KUTLUR PUR“.

Die Ausstellung ist chronologisch in fünf Entwicklungsphasen gegliedert: 

  • 1921 bis 1938 - Auf der Suche nach Identität und Heimat. 
  • 1945 bis 1966 - Wiederaufbau kultureller Strukturen und die Schaffung einer Landeseinheit.
  • 1966 bis 1984 - Zeit der Gründungen und Initiativen. Aufbruch in ein neues, modernes Burgenland. Kultur und Bildung für alle. 
  • 1984 bis 1999 - Emanzipation der zeitgenössischen und alternativen Kunst- und Kulturszene
  • 1999 bis heute - Das burgenländische Kunst- und Kulturschaffen etabliert sich international. Auf dem Weg zur Kulturregion Burgenland.

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