Knotenpunkt - Knoten, Flechtwerke und flechten
Die Menschen werden schon seit den ältesten Zeiten von Gegenständen umgeben, zu deren Anfertigung es notwendig ist, dass man Knoten machen und flechten kann. Man kann keine Kultur finden - sei es eine, die vor mehreren tausenden Jahren existierte oder eine, die auch noch heute lebendig ist, eine von Europa oder eben eine von Australien-, in der eine der wichtigsten und verbreitesten Techniken der Herstellung von Gegenständen oder deren Verzierung nicht das Flechten, das Knoten-oder Schlingenmachen wären.
Ausstellungsdauer: 10. Juni - 1. August 2010
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Ausstellungsdauer: 10. Juni - 1. August 2010
Fischerei, Wildfang, Imkerei
Die mit Sammeln, Fisch-, Jagd-und Vogelfang oder Imkerei beschäftigenden Leute benutzten zu ihrer Tätigkeit und zu ihrem Beruf die Materialien, die in der Natur vorgefunden waren und die biegsam und stark genug zum Flechten, zum Knoten, zum Binden und zum Schlingen waren.
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Viehhaltungswirtschaft, Volksbaukunst
In der ungarischen Volkskultur war die Gegenstandskultur im Zusammenhang mit der Viehhaltungswirtschaft und mit dem Hirtenleben besonders wichtig. Unzählige Gebrauchsgegenstände, Werkzeuge, Bauformen entstanden, bzw. sie bekamen ihre Verzierung mit Flechten und/oder mit Knoten.
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Die Rute, die Binse
Die Aufschläge und die Zweige von mehreren Bäumen (Birke, Unform usw.) sind fürs Flechten geeignet, aber die Verwendung der Weidenruten war am verbreitesten.
Die Ruten wurden in den Überschwemmungsgebieten und auf Wiesen gesammelt, bzw. die am besten geeigneten Weidensorten (z. B. amerikanische Weiden, Goldweiden) wurden durch Stecklinge vermehrt.
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Die Ruten wurden in den Überschwemmungsgebieten und auf Wiesen gesammelt, bzw. die am besten geeigneten Weidensorten (z. B. amerikanische Weiden, Goldweiden) wurden durch Stecklinge vermehrt.
Das Stroh und das Maisstroh
Die Verarbeitung der Getreidehalme, des Weizenstrohs und des gröberen Roggenstrohs erfolgte mittels zweier verbreiteter Methoden: das Flechten aus Fäden und das Strohflechten aus Strohbändern aus mehreren Halmen.
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Der Hanf und der Seildreher
Das Seil, die Schnur, die verschiedenen Bindfäden sind in der Viehhaltung, in dem Ackerbau, in dem Verkehr und in dem Gewerbe unerlässlich wichtig. Ihr häufigster, traditioneller Grundstoff war der Hanf, den auch die Bauern selbst zu einfacheren Seilen oder Bindfäden verarbeiten konnten, aber das Seil besserer Qualität wurde schon von Seildrehern und von Seilschlägern gemacht.
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