Lange Nacht der Museen 2008
Untrennbar mit dem Burgenland und seinen Handelsbeziehungen, aber auch mit der Sonderausstellung „Die Bernsteinstraße. Evolution einer Handelsroute“ verbunden ist u.a. die Geschichte des Weines. Deshalb wurde das Thema Wein bei der Langen Nacht der Museen 2008 in den Mittelpunkt gestellt.
Jeder Wein verfügt über bestimmte Grundbestandteile. Die neue Laborstation im Landesmuseum ermöglichte zum Thema Mikrobiologie und Wein Kontroll- und Analyseverfahren im Herstellungsprozess des Weines zu zeigen. Weiters wurden önologische Präparate von Experten des Bundesamtes für Weinbau vorgestellt und erklärt.
Die wichtigsten Prüfinstrumente, die jede(r) jederzeit bei sich hat, sind jedoch die Sinnesorgane. Für Weinkenner und alle, die lieber auf diese Prüfinstrumente zurückgreifen, gab es vom Fachmann kommentierte Kostproben.
Ein weiterer Publikumsmagnet war die „Werkstatt“ des Fassbindermeisters im Obergeschoss. Unter dem Motto „Wie ein Barriquefass entsteht“ konnten interessierte Besucherinnen und Besucher den letzten Fassbindermeister des Burgenlandes, Karl Roll, bei der Arbeit zuschauen.
Besonders geschätzt wurden im heurigen Jahr die Mitmachführungen zum Thema: „Der Saft, den schon die Römer tranken“ für unsere jüngsten Besucher, aber auch die Erwachsenenführungen in der Sonderausstellung „Die Bernsteinstraße“.
Für die musikalische Umrahmung der Langen Nacht der Museen im Landesmuseum sorgten Herr Horst Scheiblhofer auf seiner Harmomina und die Gruppe „Vibrato“.



