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Neue Mitgliedsstaaten und Beitrittskandidaten

Mit 1. Jänner 2007 sind Rumänien und Bulgarien in die Europäische Union  aufgenommen worden, damit hat sich die EU auf 27 Mitglieder vergrößert.

Mit dem Beitrittskandidaten Kroatien wurde ein Europaabkommen geschlossen. Der Beginn der Beitrittsverhandlungen wurde allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben.

Das ökonomische Ziel der EU-Erweiterung ist die Herausbildung des größten Binnenmarktes der Welt. Er wächst mit der Integration der mittel- und osteuropäischen Länder um fast 100 Millionen Menschen zu einem Wirtschaftsraum von fast 500 Millionen Bewohnern. Damit bildet Europa ein starkes Gegengewicht zu den großen Wirtschaftsräumen in Nordamerika und Asien. Das erweiterte Europa kann seine Interessen in der globalisierten Wirtschaft noch wirkungsvoller wahrnehmen.

In diesem Wirtschaftsgebiet ohne Binnengrenzen, mit freiem Waren-, Personen-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr verbessern sich die Handelsbeziehungen der Länder untereinander. Investitionen werden erleichtert, die Absatzchancen für Waren und Dienstleistungen erhöht. Die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung des Euro, war ein wichtiger Schritt auf dem Weg des Zusammenwachsens. Zwar wird es für die neuen EU-Länder in einigen Bereichen Übergangsregelungen geben, auch Schengen und der Euro können in diesen Ländern nicht sofort umsetzt werden, aber die Weichen für ein vereintes Europa sind gestellt.

Über allen Details dürfen wir jedoch die "Grundidee" der Europäischen Union nicht vergessen: Ein vereintes Europa steht für Stabilität, Frieden und Wachstum. Und für einen Gedanken, der in dieser Welt leider noch viel zu selten anzutreffen ist: Dass man miteinander viel weiter kommt als gegeneinander! 

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