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Die Europäische Union in ihrer heutigen Form entstand durch folgende Gründungsverträge

1951

Unterzeichneten Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande und Luxemburg den Vertrag über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), der ihren Kohlebergbau und ihre Stahlindustrie in der Montanunion zusammenfasste und mit eigenen Organen versah.

1954

Scheiterten die Pläne für eine Zusammenschluss auch im militärischen und politischen Bereich, und die Mitgliedstaaten beschränkten sich auf das Machbare: die Integration im wirtschaftlichen Bereich.

1957

Wurde in Rom der Vertrag zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (Römer Verträge) abgeschlossen, bei dem zwei weitere (wirtschaftliche) Gemeinschaften mit je eigenen Organen gegründet wurden: die Europäische Atomgemeinschaft (EAG) zur friedlichen Nutzung der Atomenergie und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) mit dem Ziel eines gemeinsamen Binnenmarktes.

1967

Schloss man die Organe der drei Europäischen Gemeinschaften zu einer einzigen Organisation zusammen, von diesem Zeitpunkt an nur noch die „Europäische Gemeinschaft“ genannt.

1985

Wurden mit der Einheitlichen Europäischen Akte (EEA) die Verwirklichung des Binnenmarktes endgültig im Vertrag verankert, und die Grundlagen für eine gemeinsame europäische Außenpolitik geschaffen.

1993

Zeichnete der Vertrag von Maastricht (EU-Vertrag) den Weg zur Wirtschafts- und Währungsunion vor und führte den Aufgabenbereich der EU - Zusammenarbeit im Bereich Justiz und Inneres - ein.

1. Mai 1999

Trat der Vertrag von Amsterdam in Kraft, der die dritte große Vertragsänderung darstellt (nach EEA und Vertrag von Maastricht). Er verfolgt vier große Ziele: Beschäftigungspolitik und Bürgerrechte zu zentralen Anliegen der Europäischen Union zu machen; die letzten Hindernisse für die Freizügigkeit zu beseitigen und die innere Sicherheit zu erhöhen; es Europa zu ermöglichen, in der Welt ein Wort mitzureden; angesichts der bevorstehenden Erweiterung die Organe der Europäischen Union effizienter zu gestalten.

26. Februar 2001

Wurde der Vertrag von Nizza von den Außenministern der 15 EU-Mitgliedstaaten unterzeichnet. Es handelt sich hierbei um die Änderungen des EU-Vertrages und des EG-Vertrages und hängt unmittelbar mit der bevorstehenden EU-Erweiterung zusammen. Im Vertrag von Nizza sollen die institutionellen Bestimmungen im Hinblick auf die bevorstehende Erweiterung gezogen werden.