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Die Bevölkerung des Burgenlandes

Zum Volkszählungsstichtag 2001 zählte das Burgenland genau 277.569 Einwohner/innen. Die 2,5%-ige Bevölkerungszunahme gegenüber 1991 war allerdings nicht die Folge eines natürlichen Bevölkerungswachstums, sondern vielmehr Resultat einer positiven Wanderungsbilanz, welche die negative Geburtenbilanz mehr als ausglich. Darüber hinaus ist die Bevölkerungsentwicklung im Burgenland regional sehr unterschiedlich verlaufen: profitiert haben vor allem verkehrsinfrastrukturell günstig gelegene Gemeinden in den nördlichen politischen Bezirken.
Während in den frühen 60er Jahren im Burgenland noch jährlich mehr als 5.000 Geburten registriert wurden, werden derzeit nur mehr an die 2.200 Geburten jährlich gezählt.

Bei der Volkszählung 2001 gaben 87,4% der Bevölkerung Deutsch, 5,9% Burgenlandkroatisch und 2,4% Ungarisch als ihre Umgangssprache an. 303 Personen (0,1%) bezeichneten Romanes als ihre Umgangssprache. Die Volksgruppe der Roma (als Überbegriff für Roma und Sinti) ist erst 1993 als österreichische Volksgruppe anerkannt worden.

Über 220.000 Burgenländer/innen (79,4%) gaben bei der letzten Volkszählung römisch-katholisch als ihre Religionszugehörigkeit an. Der Anteil der burgenländischen Protestanten liegt bei über 13%.