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Land läßt burgenländische Studenten nicht im Stich!

Gegen neue Steuern für Studenten

Das Land läßt die burgenländischen Studenten in Wien nicht im Stich, sagte Soziallandesrat Dr. Peter Rezar nach der Ankündigung der Wiener Linien, die Tarife für Studenten, die ihren Hauptwohnsitz nicht in der Bundeshauptstadt haben, um 50 Euro zu erhöhen. (Anm.: Das Ticket kostet künftig 150 Euro anstatt 100 Euro. Dafür wird die Gültigkeit von vier auf fünf Monate verlängert, was für Studenten an Fachhochschulen ein Vorteil ist.) Der Zuschuß des Landes zum Semesterticket sieht 50% des tatsächlichen Kaufpreises vor. Das bedeutet, ab dem Wintersemester 2011/12 erhalten Burgenländer an einer Wiener Uni 75 Euro statt wie bisher 50 Euro gefördert. Die Studenten müssen 75 Euro aus der eigenen Tasche bezahlen, sie sind somit den Wienern gleichgestellt. Da sehr viele Gemeinden im Burgenland auch die übrigen 50% des Ticketpreises an Studenten ausbezahlen, werden die meisten Burgenländer auch künftig keinen Cent für die Öffis am Studienort bezahlen müssen.

Rezar spricht sich generell gegen neue Steuern für Studenten aus: Diese würden Familien mit niedrigem Einkommen und den Mittelstand belasten und eine Bildungsblockade auslösen: Daher ein klares Nein zur Wiedereinführung von Studiengebühren, wie dies Finanzministerin Fekter und die ÖVP durchsetzen will.
2010 wurden 243.000 Euro für den Zuschuß zum Semesterticket ausbezahlt, im Sommersemster 2011 haben 2.764 Studenten einen Antrag gestellt.