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Bildtext (v.l.n.r.): Prof. Walter Dujmovits, Landesrat Andreas Liegenfeld, Landesrätin Maga Michaela Resetar, UN-Botschafter Dr. Thomas Stelzer, Landeshauptmann Hans Niessl, Landesrat Dr. Peter Rezar und UNO-Botschafter Dr. Martin Sajdik © Land Burgenland

New York: LH Niessl informiert über Energiewende made in Burgenland“

26.03.2012 10:24
Arbeitstreffen mit südburgenländischem UN-Diplomaten Thomas Stelzer

Die von Landeshauptmann Hans Niessl angeführte burgenländische Delegation, die derzeit Kanada und die USA besucht, ist heute in Ney York eingelangt. Zum Auftakt stand ein Arbeitstreffen mit Dr. Thomas Stelzer, Generalsekretär für Politikkoordination und interinstitutionelle Angelegenheiten der Vereinten Nationen, und dem österreichischen UNO-Botschafter Dr. Martin Sajdik auf dem Programm. Stelzer stammt aus dem südburgenländischen Rohrbach an der Teich, hat am BG/BRG Oberschützen maturiert und nach seiner Universitätsausbildung eine steile Karriere im diplomatischen Dienst absolviert. Die Energiewende „made in Burgenland“ stieß bei diesem Treffen auf besonders großes Interesse.

Dr. Thomas Stelzer war von 1995 bis 1997 stellvertretender Direktor des Österreichischen Kulturinstituts in New York. Von 2001 bis 2008 fungierte der Botschafter als Ständiger Vertreter Österreichs bei den in Wien ansässigen Internationalen Organisationen UNODC, IÄA, UNIDO und CTBTO. Seit 2008 koordiniert der Südburgenländer bei den Vereinten Nationen die Konzeptarbeit im Bereich der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung. Im Zentrum des Arbeitsgesprächs mit LH Hans Niessl stand die Vorreiterrolle des Burgenlandes auf dem Ökoenergie-Sektor.

„Aus Sicht der Vereinten Nationen ist die Reduktion des weltweiten CO2-Ausstoßes um 50 Prozent und die Vermeidung einer nachhaltigen Klimaerwärmung eine der größten Herausforderungen für die Zukunft. Das burgenländische Modell, mit dem bereits 70 Prozent Strombedarfs aus erneuerbaren Energieträgern abgedeckt wird, hat großen Eindruck gemacht“, so Landeshauptmann Niessl, der Dr. Thomas Stelzer auch ein Exemplar des neuen burgenländischen Landesentwicklungskonzeptes überreichte.

Der südburgenländische UN-Mitarbeiter gab auch Einblicke in das Leben eines „Extrem-Pendlers“: „Ich bin ein Burgenländer in Amerika, der nicht ausgewandert ist, sondern einen sehr intensiven Kontakt aufrecht erhält. Alle paar Wochen besuche ich meine Familie und komme sicher auch wieder zurück in meine Heimat", so Stelzer.

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Fercsak Hermann
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