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Umweltlandesrätin Verena Dunst, der Amtsführende Präsident des Landesschulrates, Mag. Dr. Gerhard Resch und Mag.a Margit Schachinger, Sprecherin der burgenländischen Ökolog-Schulen übergaben die Solartaschen an Schul-Vertreter des Bezirkes Mattersburg. © Land Burgenland

Ökolog-Schulen nutzen die Kraft der Sonne

07.03.2012 13:23
Landesregierung stattet Ökologschulen mit Solartaschen aus

„Die Vermittlung der Themenkreise Umwelt und Nachhaltigkeit erfordern von den Lehrerinnen und Lehrern sehr großes Engagement, oft über den normalen Umfang des Unterrichts hinaus. Ökolog-Schulen sind hier Vorreiter!“, würdigte Umweltlandesrätin Verena Dunst den Einsatz der Ökolog-Schulen, die im Rahmen eines kleinen Festaktes im Landtagssitzungssaal vor den Vorhang gebeten wurden. Neben einer Urkunde gab es auch Praktisches. Die Schulen wurden mit Solartaschen ausgerüstet. Ökolog ist eine Initiative des Unterrichtsministeriums.
Dunst: Solartaschen bringen Thema Umwelt in den Alltag
Zur Unterstützung der Ökolog-Schulen hat die Landesregierung bereits in der Vergangenheit diverse Geräte angekauft, wie etwa Messgeräte, und an die Schulen ausgegeben. Nun wurde das Sortiment für einen praxisnahen Unterricht erweitert. Mit den neuen Solartaschen wurde ein neues, innovatives Produkt übergeben. „Integrierte Solarpaneelen wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um, und ein eingebauter Akku kann die Energie zwischenspeichern. Somit besteht die Möglichkeit unterwegs das Handy, einen Mp3-Player oder etwa eine Digitalkamera aufzuladen“, erklärte die Landesrätin und fügte hinzu: „Den Schülern soll anhand dieser Solartaschen durch spielerischen Umgang und Versuchen im Klassenzimmer die Möglichkeit gegeben werden, unmittelbaren Einfluss auf die Umweltsituation zu nehmen.“ Damit könne ein Bezug zum Umgang mit Energieressourcen hergestellt und veranschaulicht sowie das Thema Umwelt in den Alltag gebracht werden.

SchülerInnen sind wichtige Multiplikatoren
„Umweltbildung ist ein Gebot der Stunde. Kinder haben ein besonderes Gespür für die Umwelt. Sie sehen darin, anders als manche Erwachsenen, eine große Chance für die Umwelt, und sind wichtige Multiplikatoren in ihren Familien“, betonte Umweltlandesrätin Verena Dunst die Vorreiterrolle der Ökolog-Schulen. Es sei wichtig, bei den Schülerinnen und Schülern Interesse an der Umweltthematik zu wecken, so Dunst.

33 Ökolog-Schulen
Im Burgenland gibt es derzeit 33 Ökolog-Schulen. „Gemessen an der Einwohnerzahl stehen die burgenländischen Schulen sehr gut da“, erklärte der Amtsführende Landesschulratspräsident, Mag. Dr. Gerhard Resch. Der ökologische Gedanke sein kein Schlagwort an den burgenländischen Schulen. „Wir wollen weiter in Richtung Schulprogramm gehen und anschließend auch eine Qualitätssicherung einziehen“, informierte die Sprecherin der burgenländischen Ökolog-Schulen, Mag.a Margit Schachinger von der HAK Mattersburg.

Ökolog: Umwelt, Soziales und Ökonomie
Ökolog ist ein Basis-Programm des Unterrichtsministeriums zur Bildung für Nachhaltigkeit und Schulentwicklung an österreichischen Schulen. Ökolog-Schulen verbinden Engagement für die Umwelt mit sozialen und ökonomischen Fragestellungen, und versuchen das tägliche Leben in der Schule danach zu gestalten. Das Lernen von verantwortungsbewusstem Handeln und von Eigeninitiative gehört ebenso dazu, wie das Bemühen um ein soziales Schulklima, das Sparen von Ressourcen oder das Reduzieren von Umweltbelastungen. „Gelebte Nachhaltigkeit ist kein leere Worthülse, sondern eine Überlebensstrategie. Mir ist wichtig, dass zukünftige Generationen herangebildet werden, für die Umwelt und Wirtschaft kein Gegensatz sein darf“, so Dunst abschließend und betonte: „Umweltschutz ist eine Chance und keine Last, die wir tragen müssen.“

Für den Inhalt verantwortlich
Mag.a Margit Fröhlich
Landesmedienservice
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