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Bildtext (v.l.n.r.): LBDS Johann Kurcz, Landesfeuerwehrinspektor, KO LAbg. Christian Illedits, Bürgermeisterin Ingrid Salomon, Bundesministerin Doris Bures, Landeshauptmann Hans Niessl, Bundesfeuerwehrpräsident Josef Buchta, Stadtfeuerwehrkommandant Otto Ivancsich © Land Burgenland

Unterstützung für Freiwillige Feuerwehren

25.05.2010 17:42
Neuregelung für das Lenken von Einsatzfahrzeugen

Die Freiwilligen Feuerwehren können aufatmen. Künftig brauchen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr keinen C-Führerschein, um Feuerwehrfahrzeuge bis 5,5 Tonnen zu lenken. Sie müssen dafür aber eine interne Ausbildung und eine interne Prüfung ablegen. Der Landesfeuerwehrkommandant bestätigt schließlich diese Befähigung. Diesen akkordierten Lösungsvorschlag präsentierten Verkehrsministerin Doris Bures, Landeshauptmann Hans Niessl und Bundesfeuerwehrpräsident Josef Buchta am 25. Mai 2010 im Bezirksfeuerwehrkommando in Mattersburg. "Damit ist einerseits die Verkehrssicherheit gewährleistet, andererseits wird es dadurch weiterhin genügend Lenker für die Freiwilligen Feuerwehren geben", so Ministerin Doris Bures.

Die Freiwilligen Feuerwehren haben sich in den letzten Jahren diesem immer drängender werdenden Problem gegenüber gesehen. Ihre Fahrzeuge werden aufgrund besserer technischer Ausrüstung immer schwerer und überschreiten häufig das Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. Aber viele der Feuerwehrlenker verfügen nur über einen B-Führerschein. Sie dürfen damit Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen gar nicht lenken. Diese Entwicklung hat bei den Feuerwehren zur Sorge geführt, dass sich nicht mehr genügend Freiwillige für das Lenken von Einsatzfahrzeugen finden lassen. Die flächendeckende Versorgung mit rasch einsetzbarer Hilfe wäre damit nicht mehr gesichert.

Dazu Landeshauptmann Hans Niessl: "Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren erbringen durch ihren großen persönlichen Einsatz unverzichtbare Leistungen. Sie sind starke und verlässliche Partner für die Sicherheit der Menschen im Land. Der Stellenwert der burgenländischen Feuerwehren hat sich im Vorjahr auch bei den dramatischen Hochwasserereignissen, beim größten Feuerwehreinsatz in der Geschichte des Landes, gezeigt. Die Freiwillige Feuerwehr hat unter schwierigsten Bedingungen herausragende Leistungen erbracht. Wichtig ist deshalb aber auch, dass die Feuerwehren entsprechende Rahmenbedingungen vorfinden".

"Der Beschluss, mit einem B-Führerschein nun auch Feuerwehrfahrzeuge mit bis zu 5,5 Tonnen lenken zu dürfen, ist für die österreichischen Feuerwehren ein großer Schritt in die Zukunft. Dafür möchte ich mich als Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes bei Verkehrsministerin Doris Bures und allen politischen Kräften, die unsere Initiative unterstützt haben, bedanken", betonte Bundesfeuerwehrpräsident Josef Buchta. Falls keine unerwarteten Verzögerungen eintreffen, kann diese Neuregelung im Herbst vom Parlament beschlossen werden und Ende des Jahres in Kraft treten.

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Hermann Fercsak
Landesmedienservice
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