Sie befinden sich auf der Seite: Aktuell

Peter Schmitl (Direktor WiBAG) mit Dr. Klaus Pseiner (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH), Landeshauptmann Hans Niessl und Mag. Johann Moser (Direktor Austria Wirtschaftsservice GmbH) © Land Burgenland

Mit Forschung und Innovation in die Zukunft

25.05.2010 13:14
Start der „Innovationsoffensive Burgenland 2020“

Der Wirtschaftsstandort Burgenland soll durch eine höhere Forschungs- und Entwicklungsquote künftig weiter aufgewertet werden. Aus diesem Grund beauftragte Landeshauptmann Hans Niessl die WiBAG mit der Erstellung des Aktionsplanes „Innovationsoffensive Burgenland 2020“. Ausgangspunkt für den Aktionsplan war ein Innovationsgipfel mit nationalen und burgenländischen Wirtschaftsexperten sowie der burgenländischen Sozialpartner. Gemeinsam wurde intensiv diskutiert, um gemeinsam gezielte und auf die burgenländische Wirtschaftsstruktur abgestimmte Maßnahmen einzuleiten. Heute wurde der Aktionsplan vorgestellt und die „Innovationsoffensive Burgenland 2020“ gestartet.

Dazu Landeshauptmann Hans Niessl: „Um die Stärkung von Forschung und Innovation zu erzielen, hat das Land Burgenland die „Innovationsoffensive Burgenland 2020“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die burgenländische Forschungs- und Entwicklungsquote bis zum Jahr 2014 auf 1,5 Prozent zu verdoppeln. Weiters soll die Standortattraktivität des Burgenlandes für Wissen und Innovation gehoben sowie bei Wirtschaft und Beschäftigung ans österreichische Mittelfeld angenähert werden. Bis zum Jahr 2020 werden auf unterschiedlichen Ebenen Zeichen gesetzt, um das Burgenland als innovativen Wirtschaftsstandort auszubauen“.

Eine Task Force, bestehend aus 17 Personen, arbeitete in sechs Arbeitsgruppen insgesamt 16 Maßnahmen aus, die konkrete Aktivitäten, Verantwortlichkeiten, Ressourcenabschätzungen und Meilensteine und Erfolgsindikatoren der Umsetzung enthalten. Inhalt des Aktionsplans ist es, das Innovationsklima und –bewusstsein zum Thema Forschung und Innovation zum Beispiel durch Erhöhung der medialen Präsenz in den burgenländischen Medien zu intensivieren.

Ein weiteres Handlungsfeld im Aktionsplan beschäftigt sich mit dem Innovations- und Forschungsstandort Burgenland mit dem Ziel, in ausgewählten Schwerpunkten – so zum Beispiel Erneuerbare Energie, Thermentourismus – mehr innovative Gründungen und Betriebserweiterungen zu Stande zu bringen. Weitere Handlungsfelder des Aktionsplanes sind „Wettbewerbsstarke Unternehmen durch Innovation“, „Innovationsunterstützende Dienstleistungen und Intermediärstruktur“, „Kooperationen und Netzwerke“ sowie „Leitthemen für Innovation, Forschung und Entwicklung“.

Um die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Burgenländischen Unternehmen sicherzustellen, wird das Land Burgenland im Rahmen seiner Förderprogramme rund 50 Millionen Euro für Forschung und Innovation von Klein- bis zu Großbetrieben einsetzen. „Forschung und Innovation muss das Thema für die Zukunft der burgenländischen Wirtschaft werden. Das Ziel dieses Aktionsplans kann nur lauten eine schrittweise Verbesserung der Forschungs- und Innovationsquote herbeizuführen und so die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen anzustreben“, unterstrich Niessl abschließend.

Für den Inhalt verantwortlich
Mag.a Sabine Bandat
Landesmedienservice
E-Mail: post.presse@bgld.gv.at