Burgenländischer Emissionskataster wurde präsentiert
Verena Dunst, zuständiges Regierungsmitglied für Luftreinhaltung stellte heute den burgenländischen Emissionskataster vor. Räumlich gegliedert, stellt der Kataster das Ausmaß der Emissionen burgenlandweit dar. Sowohl stationäre als auch mobile Quellen wurden miteinbezogen. „Die Auswertung der gemessenen Konzentration der luftverunreinigenden Stoffe zeigt uns genau, wo die Problemzonen liegen. Nur so können wir an geeigneten Lösungsansätzen arbeiten und die Umwelt nachhaltig schützen“, informierte Landesrätin Dunst.
Der Emissionskataster bildet die Grundlage für Verhandlungen des Landes mit dem Bund hinsichtlich der Sanierungsbeiträge im Umweltschutz. Weiters liefert er Basisdaten für Genehmigungsverfahren von Projekten. Das Burgenland weist innerhalb Österreichs eine noch junge Tradition in der Erstellung von Emissionskatastern auf, jedoch ist dieses Instrumentarium der Umweltplanung nicht mehr wegzudenken. Die Vergleichbarkeit der Kataster, die in regelmäßigen Abständen erstellt werden, gibt Aufschluss über die Situation der Luftverunreinigung. Demnächst wird der Emissionskataster auch für jedermann im Internet abrufbar sein.
„Mir ist es besonders wichtig, dass wir gemeinsam unsere Umwelt als Lebensraum erhalten. Die Problemerkennung und -analyse ist dabei ein erster Schritt in die richtige Richtung. So können wir auf Expertenebene und in der Politik geeignete Lösungsansätze formulieren und umsetzen, damit die Umwelt als Lebensraum auch noch künftigen Generationen verfügbar ist“, sagte Landesrätin Verena Dunst.
Der Kataster bezieht stationäre Quellen, wie Kraft- und Heizwerke, Sachgütererzeugung und Landwirtschaft, sowie mobile Quellen, wie Straßenverkehr, Wasser- und Luftverkehr mit ein. Die Auflösung der Daten geht bis auf die Ebene der einzelnen Gemeindeflächen und erlaubt so einen relativ genauen Überblick.
„Nur gemeinsam können wir es schaffen, Maßnahmen und Wege zu einer besseren Luftqualität zu finden. Wir sitzen alle in einem Boot und atmen die gleiche Luft“, so Dunst.
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Mag.a Margit Fröhlich
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