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LR Verena Dunst, LR Helmut Bieler und Klubobmann Christian Illedits (v.li.) schaffen familienfreundliche Bedingungen im Burgenland. © Land Burgenland

Zusätzliches Geld für neu geschaffene Kinderbetreuungsplätze vom Bund

17.11.2009 11:57
Zuschuss von 437.000 Euro wird nun an 14 Gemeinden ausbezahlt

Die Kinderbetreuung im Burgenland wurde 2009 mit dem neuen „Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz“ auf völlig neue Beine gestellt. Demnach hat jedes Kind einen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Viele burgenländische Kindergärten und Krippen wurden deshalb ausgebaut bzw. ausgeweitet. Für den damit verbundenen finanziellen Mehraufwand stellt der Bund 437.000 Euro zur Verfügung. 2008 haben 14 Gemeinden zusätzliche Kinderbetreuungsplätze geschaffen. Das Geld vom Bund dafür holte nun Finanzlandesrat Helmut Bieler ins Burgenland, da ein erforderlicher Nachweis der dafür zuständigen Kindergartenreferentin LR Mag. Michaela Resetar nicht zeitgerecht erbracht wurde.

Das Budget für Kinderbetreuung im Burgenland wurde mit dem neuen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz und um 5 Millionen Euro aufgestockt und beträgt nun 22 Millionen Euro. „Um dem Anspruch auf einen Betreuungsplatz für jedes Kind gerecht zu werden, wurden viele burgenländische Kindergärten- und Krippen ausgeweitet. Für diesen Ausbau des Kinderbetreuungsangebotes stellt der Bund, zur teilweisen Abdeckung des Mehraufwandes der Länder und Gemeinden einen Zweckzuschuss in der Höhe von 437.000 Euro jährlich zur Verfügung“, erklärte heute Landesrat Helmut Bieler. Sieben Gemeinden haben zusätzliche Kinderbetreuungsplätze für unter Dreijährige geschaffen – weitere sieben Gemeinden haben ihr Betreuungsangebot für Drei- bis Sechsjährige ausgeweitet. Die Auszahlung der Zuschüsse des Bundes erfolgt einmal pro Jahr – vorausgesetzt, dass die Einrichtung 45 Stunden in der Woche geöffnet hält und nicht länger als 5 Wochen im Jahr geschlossen ist. „Für förderungswillige neue Bauvorhaben wird die Mindestbaukostensumme von 36.300 Euro auf 18.000 gesenkt. Damit werden kleine Gemeinden besonders unterstützt“, so der Landesrat. „Wir lösen nun ein Versprechen ein, das mit der Verabschiedung des neuen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes gegeben wurde – nämlich zusätzliche Mittel für die Gemeinden. Indem wir Bundesmittel auslösen, sorgen wir dafür, dass auch auf diese Weise zusätzliches Geld ins System kommt. Land, Gemeinden und Bund ziehen an einem Strang, um möglichst familienfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen“, stellt Klubobmann Christian Illedits fest.

„Ausgehend von der Kindergartenstatistik des Jahres 2008/2009 besuchen derzeit 7.657 Kinder den Kindergarten und 690 Kinder Kinderkrippen“, informiert Landesrätin Verena Dunst. Seit Herbst ist im Burgenland das Betreuungsangebot im Kindergarten halbtags gratis und auch Kinderkrippen werden massiv gefördert. „Die Eltern können sich pro Kind jährlich 500 Euro sparen, beim Krippenbesuch bis zu 1000 Euro im Jahr“, erklärt LR Dunst. Vom Bund gibt es dafür für das Burgenland 2,1 Millionen Euro. „Das Burgenland investiert – trotz Wirtschaftskrise – in die Zukunft der Kinder. Der Kindergarten ist die erste Bildungsstätte im Leben eines Menschen. Durch entsprechende Förderung haben alle Kinder von Anfang an die besten Chancen“, ist die Landesrätin überzeugt. Die Dynamik im Bildungsbereich sei eine pädagogische Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Interesse unserer Kinder betonen Bieler, Dunst und Illedits abschließend.

Für den Inhalt verantwortlich
Mag.a Margit Fröhlich
Landesmedienservice
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